Naumburger Mulde und Finne

Zscheiplitz

5: Saaletal bei Saaleck (Zentrum der Naumburger Mulde): Über der Saale erhebt sich der Steilhang (U. Muschelkalk - mu) des Himmelreiches. Darüber folgt die Verebnungsfläche des M. Muschelkalkes sowie die Trochitenkalk-Stufe des O. Muschelkalkes (mo).6: Blick von der Eckartburg zum Thüringer Becken mit alter Ziegeleigrube Reisdorf (Pfeil) im Lettenkeuper (Erfurt-Formation). 7:Blick von der Eckartburg über den südwestlichen Finnerand mit Abfall zum Thüringer Becken im Südwesten (SW)
8: Schnitt durch den südwestlichen Finnerand mit Finnestörung bei Eckartsberga und Aufschluß mit steil gestelltem Wellenkalk (mit Terebratelzone) an der Eckartsburg.
9: Terebratelbänke in leicht überkippter Position im Aufschluß an der Eckartsburg.
Trias und Quartär - die landschaftsformenden Epochen

Von links nach rechts: 10/11: Buntsandstein und Muschelkalk beherrschen das geologische Bild im Saale-Unstrut-Triasland. 12: Quartäre Lockersedimente (vor allem Terrassenschotter der Flüsse und Löß) sind bedecken über weite Strecken die Trias-Schichten.

Gesteine der Trias bilden das geologische Gerüst des Saale-Unstrut-Triaslandes. Ihre Beschaffenheit und Lagerung sind ein ganz wesentlicher Faktor in der Landschaftsformung der Region. Die Schichtstufen-Landschaft wurde vor allem im Quartär durch die Erosion der Flüsse und Bäche geschaffen. Dabei wurden die Triasschichten entsprechend ihre Härte und Widerstandsfähigkeit an den Talhängen herausmodelliert. Andernorts sind die Triasschichten durch junge Sedimente verhüllt. Sie führten zu weicheren Landschaftsformen.

Insgesamt ist das Saale-Unstrut-Land eine geologisch interessante und abwechslungsreiche Region - ideal, die Gesteine und Fossilien der Trias zu erkunden, aber auch, quartäre Landschaftsgeschichte zu studieren.